Plochinger Kantorei führt Emmaus-Oratorium auf

© Frank Schilling

Musikalische Vielfalt beim Rock-Oratorium in sechs Bildern in der voll besetzten Stadtkirche.
Solisten, Chor, Orchester und Band - mit dem Emmaus-Oratorium zieht die Plochinger Kantorei sämtliche Register.
Die Plochinger Kantorei mit Solisten, Chor, Orchester und Band unter Leitung von Bezirkskantor Christian König ließen den Gang nach Emmaus nach dem Lukas-Evangelium in der voll besetzten Stadtkirche eindrucksvoll nachvollziehbar werden und entführten die Zuhörer in außergewöhnliche Klangwelten.
Das Oratorium "Emmaus" in sechs Bildern von Thomas Gabriel (Musik) und Eugen Eckert (Text), uraufgeführt im Jahr 2002, beschreibt den Weg der Jüngerin Thekla (Constanze Seitz) und des Jüngers Kleopas (Peter Eltermann) nach der Kreuzigung Jesu (Rainer Tetenberg). Sie machten sich auf den Weg nach Emmaus, wo ihnen der Auferstandene als Fremder unerkannt begegnete. Weitere Solisten waren Bernhard Bindl, Nora B. Hagen und Renate Schilling.

Pfarrer Gottfried Hengel begrüßte die Besucher: "Denken Sie manchmal auch an Enttäuschungen in Ihrem Leben?" Mit dieser Frage versetzte er die Anwesenden in eine vergleichbare Situation, wie die Emmaus- Jünger. Sie gehen langsam und traurig. Jesus ist tot - davon sind sie überzeugt. Alle Hoffnungen sind begraben. Sein Tod ist die größte Enttäuschung ihres Lebens." Das Oratorium möchte die Zuhörer auf dem Weg von der Trauer zur Freude mitnehmen. Es gebe neues Leben und Hoffnung und sei wie eine "musikalische Predigt".
Und so endet das Oratorium folgerichtig mit der frohen Botschaft: "Er lebt!" und der Chor sang: "Als sie dann aßen, erkannten sie ihn. Halleluja! Er lebt und wirkt fort, in uns durch sein Wort, mit uns teilt er Brot, für uns stand er auf vom Tod!" Alle musikalischen Register wurden gezogen und das Oratorium endete mit einem "Halleluja, Halleluja!" - nach gut eineinhalb Stunden ununterbrochen.
Die Zuhörer in der voll besetzten Stadtkirche waren von der eindrucksvollen Darbietung begeistert, applaudierten stehend und ließen die Kantorei nicht ohne Zugabe gehen.

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